DEMETRIUS Ich lieb dich nicht. Lauf mir nicht hinterher.
Wo sind Lysander und die schöne Hermia?
Ihn will ich töten, sie – sie tötet mich.
Du hast gesagt, sie wären hier im Wald Hier steh ich also, hölzern im Gehölz,
Weil ich die schöne Hermia nicht finde.
Hau ab. Renn mir nicht ständig hinterher.
HELENA Du ziehst mich an wie ein Magnet. Hör auf,
Mich anzuziehn, dann muss ich nicht mehr folgen.

Theseus, Herzog von Athen, steht kurz davor Hippolyta zu heiraten, die Königin der Amazonen. Noch vier Tage sind es bis zur Hochzeit. Diese Frist setzt er auch seiner Tochter Hermia, die sich entscheiden muss, ob sie nach dem Willen ihres Vaters den verhassten Demetrius oder – unter Androhung des Todes – den von ihr heiss geliebten Lysander zum Mann nehmen will. Sie hört auf ihr Herz und ihre Wahl fällt auf Lysander, mit dem sie Hals über Kopf in den Wald flieht. Ihre Freundin Helena, die, leider unerwidert, den Demetrius liebt, erzählt ihrem Angebeteten von Hermias Geheimnis – nur um ihm, der Hermia und Lysander eifersüchtig in den Wald gefolgt ist, ihrerseits nachzustellen. Dieses Liebeschaos wird im dunklen Forst erst richtig kompliziert, denn hier treibt der Waldgeist Puck sein Unwesen als rechte Hand des Elfenkönigs Oberon. Dieser hat einen veritablen Ehekrach mit seiner Gemahlin Titania und möchte ihr eins auswischen. Zu diesem Zweck lässt sich Oberon von Puck ein Kraut besorgen, durch dessen Wirkung man sich unsterblich in den Erstbesten verliebt, den man beim Aufwachen erblickt. Das «Opfer» wird Zettel sein, Mitglied einer liebenswert-chaotischen Gruppe von Handwerkern und Theaterenthusiasten, die im Wald das Stück von «Pyramus und Thisbe» einstudieren. Diesem hext Puck einen Eselskopf auf den Leib und führt ihn zur schlafenden Titania. Nebenbei soll der rastlose Puck auch noch die zerstrittenen Liebenden mit dem Kraut versöhnen. Allerdings erwischt er dabei die Falschen, der Liebeskummer wird zur Raserei, der Feenwald zum fast tödlichen Albtraumdickicht. Doch den Waldgöttern sei Dank gibt es ein Gegenmittel … William Shakespeare, geboren 1564 in Stratford-upon-Avon; gestorben 1616 ebenda, war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Shakespeare gehört zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Dramatikern der Weltliteratur. Seine überlieferten Werke umfassen 38 Dramen, darunter «Hamlet», «Othello», «Was ihr wollt», «Der Sturm», «Macbeth», ausserdem Versdichtungen, darunter eine Sammlung mit Sonetten. Unter der Regie von Elias Perrig beehrt uns das Ensemble des Theater Kanton Zürich mit einem unvergesslichen Freilichtspektakel. Bei schönem Wetter auf dem roten Platz hinter der Kantonsschule Glarus, bei schlechtem Wetter alternativ in der Aula.

William Shakespeare, geboren 1564 in Stratford-upon-Avon; gestorben 1616 ebenda, war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Shakespeare gehört zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Dramatikern der Weltliteratur. Seine überlieferten Werke umfassen 38 Dramen, darunter «Hamlet», «Othello», «Was ihr wollt», «Der Sturm», «Macbeth», ausserdem Versdichtungen, darunter eine Sammlung mit Sonetten.

BIOGRAFIE: Rüdiger Burbach, geboren 1966, lebt seit 1993 in Zürich. Theaterstationen: (u.a.) Theater Basel, Baracke des Deutschen Theaters Berlin, Schiller-Theater Berlin, Konzert Theater Bern, Schauspiel Bonn, Schauspiel Essen, Schauspiel Frankfurt, Ernst Deutsch Theater Hamburg, Luzerner Theater, Staatstheater Mainz, Staats­theater Meiningen, Staatstheater Stuttgart, Schauspielhaus Zürich. Von 2010–2014 ist er der Künstlerische Leiter des Theater Kanton Zürich, seit 2014 Intendant. Er inszenierte hier die Schweizer Erstaufführung von Nick Woods «Fluchtwege», Alan Ayckbourns «Frohe Feste», die Uraufführung von Ulrich Woelks «In der Nähe der grossen Stadt», die Jukebox-Musicals «Beatles for Sale» und «Falling in Love», Oscar Wildes «Bunbury», sowie Shakespeares «Was ihr wollt», Jordi Galcerans «Karneval», Dennis Kellys «Die Opferung von Gorge Mastromas», Florian Zellers «Die Wahrheit», Mozarts «Der Schauspieldirektor», «Max Frisch HOMO FABER», Schillers «Don Carlos» und Braren/Fischers «Homevideo».

http://theaterkantonzuerich.ch/wsp/rubriken/ein-sommernachtstraum