Der arme Müller wünscht sich nichts sehnlicher, als dass es seine Tochter einmal besser haben soll. Er setzt alles daran um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Aber die Zeiten sind schwer und ein wirtschaftlicher Aufschwung ist nicht in Sicht.  Als der Müller, bei seiner Mehllieferung ins Schloss, auf den König trifft, erzählt er ihm einfach so zu Spass, halt um sich in den Mittelpunk zu stellen und sich interessant zu machen, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen kann. Dieses Gespräch machte den König sehr neugierig und er befahl, dass die Müllerstochter ihm dies beweisen muss, falls dies eine Lüge sei hätte dies schwerwiegende Konsequenzen. Natürlich gibt es in der guten Märchenwelt einen Helfer, der das arme Töchterchen aus der verzwickten Situation rettet. Doch auch dieses „Männlein“ fordert seinen Lohn. Wenn man doch wenigstens wüsste wie das „Männlein“ heisst…? Frei nach den Gebrüdern Grimm hat Jörg Christen eine spannende, bühnengerechte Dialektfassung dieses populären Märchens geschrieben.

Das internationale Advisory-Komitee für das UNESCO-Programm «Memory of the World» hat am 17. Juni 2005 die Kasseler Handexemplare der «Kinder- und Hausmärchen» der Brüder Grimm offiziell in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Die Märchensammlung der Gebrüder Grimm ist neben der Luther-Bibel das bekannteste und weltweit verbreitetste Buch der deutschen Kulturgeschichte. Es wurde in über 160 Sprachen und Dialekte übersetzt.

Biografie: Das Reisetheater Zürich wurde 1982 von Jörg Christen gegründet. Das Ensemble des Reisetheaters hat im Verlauf der letzten 36 Jahre einen unverwechselbaren Stil entwickelt. Vielen Zuschauern ist das Reisetheater indirekt bekannt: Sämtliche «Pingu-Kassetten» wurden vom Ensemble des Reisetheaters besprochen. Mit über 80 Geschichten auf 38 Kassetten und CDs ist Pingu die erfolgreichste Dialekthörspiel-Reihe der Schweiz.

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