PROGRAMM:

Franz Schubert (1797 – 1828)
Aus «Schwanengesang» D 967 (1828):

Frühlingssehnsucht
Die Taubenpost
Das Fischermädchen
Des Fischers Liebesglück

Fantasie C-Dur D 934 für Violine und Klavier (1827)
Andante molto – Allegretto – Andantino – Tempo I – Allegro vivace – Allegretto – Presto …..

Der Winterabend D 938 (1828)
Die Sterne D 939 (1828)
Das Lied im Grünen D 917 (1827)
Heimliches Lieben D 922 (1827)

Der Hirt auf dem Felsen D 965 (1828)
in der Fassung für Sopran, Violine und Klavier

BIOGRAFIE:

Die aus dem Wallis stammende Sopranistin Rachel Harnisch studierte bei Beata Heuer-Christen in Freiburg im Breisgau. Sie gastiert mit den Partien ihres Fachs an den führenden Opernhäusern der Welt. Sang sie zu Beginn ihrer Laufbahn besonders Mozart, sind es heute überwiegend Werke der klassischen Moderne und Zeitgenössisches.
In jüngster Vergangenheit gelangen ihr zahlreiche grossartige Rollendebuts als Rachel in Halévys La Juive, als Emilia Marty in Janáčeks Vec Makropolus und in einer anspruchsvollen Deifachrolle in Aribert Reimanns Uraufführung L’ Invisible’ an der Deutschen Oper Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit Claudio Abbado. Die Sopranistin singt ein breites Konzertrepertoire von den Passionen Johann Sebastian Bachs bis hin zu Kompositionen unserer Zeit. Liederabende liegen ihr besonders am Herzen, ihr ständiger Partner ist hierbei der Pianist Jan Philip Schulze, mit dem sie eine vielbeachtete Version Hindemiths Marienleben eingespielt hat. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren Rachel Harnischs Werdegang.

Ulf Schneider studierte in Hannover, New York und Berlin unter anderem bei Thomas Zehetmair. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Hatto Beyerle, Nicolaus Harnoncourt und Sir Roger Norrington. Zusammen mit Martin Löhr und Eckart Heiligers gründete er 1991/92 das renommierte Trio Jean Paul, das auch schon in Glarus aufgetreten ist. Eine umfangreiche internationale Konzerttätigkeit führt ihn regelmässig zu bekannten Konzerthäusern, Orchestern, Musikmetropolen und Festivals. Ulf Schneider ist Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Viele seiner Studenten sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, Mitglieder führender europäischer Orchester, Dozenten an deutschen Musikhochschulen und Kammermusiker bekannter Ensembles. Regelmässig wird er zu Meisterkursen und als Juror zu Wettbewerben eingeladen.

Jan Philip Schulze erhielt seine pianistische Ausbildung an der Musikhochschule in München und am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Als gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker konzertiert er international mit Partnern wie Juliane Banse, Rachel Harnisch, oder Jonas Kaufmann und auf den bedeutendsten Konzertpodien zwischen Concertgebouw Amsterdam, Théâtre de la Monnaie Brüssel, Wigmore Hall London, in Madrid, Paris, Wien und Tokio, an der Mailänder Scala, auf den Festspielen von Luzern, Salzburg, Edinburgh, München und Schwarzenberg.
Gleichzeitig gilt Jan Philip Schulze als herausragender Interpret zeitgenössischer Musik.
Seine Mitwirkung an zahlreichen Uraufführungen, die von der Fachpresse als Referenzaufnahme hoch gelobte Einspielung von Hans Werner Henzes Klavierwerk sowie jüngst das Debüt mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Klavierkonzert Sinaphai von Iannis Xenakis dokumentieren sein besonderes Engagement.