Lieder, Geheul und haarsträubende Tempowechsel!

„ZUNDER- EIN NACHBRAND“, ist nach „PÄCH UND SCHWÄFU“ das dritte Programm von Schertenlaib und Jegerlehner.
Die beiden Künstler praktizieren weiter ihren entrückten, subversiven, harten Heimat-Groove, frönen ihrer Liebe zur melodiösen, schrägen Kurzgeschichte und zur Langeweile, singen aus der Nische, hauen auf den Putz und schlagen Funken. Sie brennen leicht, wie Zunder, und legen Lunte. Die Zukunft kommt ihnen entgegen. Ihr Spiel ist nicht aus. Schertenlaib und Jegerlehner spielen sich nichts vor, sie führen sich auf und suchen den Rhythmus der Zeit zwischen den Aggregatszuständen Blühen, Verwelken und Mähen. Fühlen sie sich unverstanden, üben sie den Paartanz. Ab und zu scheitern sie an den antiken Tugenden: Klugheit, Tapferkeit, Mässigung, Gerechtigkeit. Dann wiederum stehen sie  zur Verfügung und suchen nach Worten, Taten und Dingen.

Biografie:
Jegerlehner
Er spielt Akkordeon in rhythmisch langen Schleifen. Verwurzelt im Blues, erblüht er im Offbeat. Tuten und Blasen, das liegt ihm. Er setzt sich gerne in Bewegung und noch lieber in Szene. Sein Mund ist die Quelle, aus der es sprudelt – schrill und laut zuweilen. Und geht der gute Ton den falschen Weg, dann ist da noch Schertenlaib, der richtet es mit ruhiger Hand.

Schertenlaib
der Schlagzeuger: auf der Suche nach dem Beat, selten laid-back
der Bassist: nervöse Linien auf Brucheis
der Ukulist: Klampfenromantik an erloschenem Feuer
der Melodika: unterbewertet
der Tubist: im Gubrist
der Sänger: oft belegt
der Ergänzungsspieler: er dient zu wo er kann
der Halt auf Verlangen: begleitet den Carlos Santana des Akkordeon

Pressestimmen:
„Was die Leute so entzückte, war wohl die Mischung des  Programms. Dass niemand das Duo wirklich zu fassen bekam. Mitunter war es ganz still. Doch schon im nächsten Moment rissen die beiden die Zuhörer schon wieder aus der Stille – mit Blues, Tango oder Schlager.  Der Auftritt des Duos war der erste nach der Verleihung des «Salzburger Stiers 2013. Trotzdem; Sie sind die authentischen Berner geblieben, die sich selbst als «Miesmuscheln auf dem Jakobsweg» bezeichnen. (13.Mai 2013 | Nordwestschweiz )

http://www.schertenlaibundjegerlehner.ch